Fachschule

für Heilerziehungspflege (praxisintegriert)

 


ZIELE

Staatlich anerkannter Heilerziehungspfleger/in


Aufnahmevoraussetzungen (alternativ)

  1. Mittlerer Abschluss (Fachoberschulreife) oder eine nach Klasse 9 des Gymnasiums erworbene Berechtigung zum Besuch der gymnasialen Oberstufe verbunden mit einer einschlägigen abgeschlossene Berufsausbildung von mind. zweijähriger Dauer (z. B. Kinderpfleger/in, Sozialassistent/in) oder
  2. Fachhochschulreife (Fachoberschule für Gesundheit und Soziales). Sollte die FHR in einer anderen Schulform erworben worden sein, ist ein Praktikum erforderlich (200 Stunden) oder
  3. Allgemeine Hochschulreife oder Berufsausbildung und Nachweis einer einschlägigen beruflichen Tätigkeit in sozialpädagogischen Einrichtungen im Umfang von 900 Arbeitsstunden (die berufliche Tätigkeit muss zusammenhängend absolviert werden) oder Nachweis des Freiwilligen Sozialen Jahres oder Nachweis des einschlägigen Bundesfreiwilligendienstes oder
  4. Berufsausbildung (nicht einschlägig) und Nachweis einer einschlägigen beruflichen Tätigkeit in sozialpädagogischen Einrichtungen im Umfang von 900 Arbeitsstunden (die berufliche Tätigkeit muss zusammenhängend absolviert werden).

Unterlagen zur Anmeldung

Bitte geben Sie zusätzlich zur Online-Anmeldung folgende Unterlagen im Februar im Sekretariat ab:

  • Lebenslauf
  • Beglaubigte Kopien der Zeugnisse und Nachweise entsprechend den Aufnahmebedingungen
  • Erweitertes Polizeiliches Führungszeugnis nach §30a Abs.2 BZRG (nicht älter als drei Monate, vorzulegen bei Schulbeginn)

Ziele der Fachschule

Die Fachschule für Heilerziehungspflege bildet „Staatlich anerkannte Heilerziehungspflegerinnen und Heilerziehungspfleger“ aus. Ziel der Ausbildung ist die Befähigung, in verschiedenen heil- und sozialpädagogischen Bereichen als Fachkraft für die Begleitung, Erziehung, Pflege und Betreuung von Menschen mit Behinderungen aller Altersgruppen tätig zu sein. HeilerziehungspflegerInnen arbeiten z.B. in Werkstätten, Förderschulen, in stationären und ambulanten Wohngruppen für Menschen mit Behinderungen, integrativen und heilpädagogischen Kindertagesstätten, etc.

Der Unterschied zur Vollzeitausbildung besteht darin, dass die HeilerziehungspflegerInnen in der praxisintegrierten Ausbildungsform einen Praktikantenvertrag mit einer Einrichtung der Behindertenhilfe über die Dauer von drei Jahren abschließen, wöchentlich im Umfang einer halben Stelle arbeiten somit ein Ausbildungsentgeld erhalten.

Dauer und Organisation der Ausbildung

Die Ausbildung dauert insgesamt drei Jahre. Davon sind zwei Jahre schulische Ausbildung, in die 16 Praktikumswochen integriert sind. Im dritten Ausbildungsjahr erfolgt das von der Schule begleitete Berufspraktikum. Die Praxis erfolgt in anerkannten Einrichtungen der Behindertenhilfe (z.B. Werkstatt für Menschen mit Behinderung, Wohnstätte für Menschen mit Behinderung, o.ä.). Innerhalb der drei Ausbildungsjahre erfolgen Praxisbesuche seitens der Schule, die von allen drei Ausbildungspartnern (Praxiseinrichtungen, Schule und Studierende) gemeinsam reflektiert werden, um das eigene Handeln zu hinterfragen und damit professionalisieren zu können.


Ausbildungsinhalte

Fachrichtungsbezogener Lernbereich:

  • Theorie und Praxis der Heilerziehungspflege
  • Pflege und Gesundheit
  • Psychiatrie
  • Organisation/Recht/Verwaltung
  • Heilerziehungspflegerische Schwerpunkte
    • Kreativ-musischer Bereich
    • Sprachlich-kommunikativer Bereich
    • Gesundheits-bewegungsorientierter Bereich
    • Organisatorisch-technologischer Bereich
  • Projektarbeit
  • Heilerziehungspflegerische Praxis in Einrichtungen der Behindertenhilfe

Fachrichtungsübergreifender Lernbereich:

  • Deutsch/Kommunikation
  • Fremdsprache
  • Politik/Gesellschaftslehre
  • Religionslehre

Differenzierungsbereich

z.B. Mathematik zum Erwerb der Fachhochschulreife