Fachschule

Fachkraft für inklusive Bildung und Erziehung
(Aufbaubildungsgang)



 


ZIELE

Zertifikat als
Fachkraft für inklusive Bildungs-und Erziehungsarbeit


Berufsbild und Ziele der Fortbildung

Der Bildungsgang „Fachkraft für inklusive Bildungs-und Erziehungsarbeit“ wendet sich in erster Linie an Fachkräfte in den Arbeitsfeldern der Kinder-und Jugendeinrichtungen und der offenen Ganztagsschulen. Er setzt den Abschluss der Fachschule für Sozialpädagogik (Erzieher/in), den Abschluss als Heilerziehungspfleger/in oder Heilpädagogin bzw. Heilpädagoge voraus.

Er wird auf deren relevante Ausbildungsinhalte aufbauen, diese konsequent bündeln und auf inklusive Arbeitsprozesse hin fokussieren und weiterführen.

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer qualifizieren sich, das Menschenrecht auf uneingeschränkte Teilhabe in sozialpädagogischen Einrichtungen umzusetzen. Dabei werden sie in der Lage sein, ressourcen-und resilienzorientierte Bildungs-und Erziehungsarbeit mit heterogenen Kinder-und Jugendgruppen selbstständig zu planen, durchzuführen und zu reflektieren. Hierbei geht es sowohl um Kinder mit Migrationshintergrund, Menschen mit Behinderungen als auch Kinder und Jugendliche mit Verhaltensauffälligkeiten.

Außerdem werden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer befähigt, die Zusammenarbeit im Team und mit den Eltern im Hinblick auf inklusive Erziehung und Bildung zu unterstützen. Die Zusammenarbeit und Vernetzung mit externen Unterstützungssystemen und Sondereinrichtungen ist ebenso integraler Bestandteil.

Organisation des Bildungsganges

Der Pflichtunterricht der Studierenden beträgt 600 Unterrichtsstunden.
Er umfasst Präsenzunterricht, Selbstlernphasen und Prüfungsphasen.

Die Dauer des Bildungsganges beträgt 1 ½ Jahre.
Der Beginn ist der 27.08. 2016

Regelmäßiger Präsenztag wird Donnerstag von 17.00 Uhr - 21.15 Uhr sein. Im Laufes des Bildungsganges wird es ca. fünf Wochenendveranstaltungen geben und zwei Blockwochen, die durch Bildungsurlaub abgedeckt werden.

Anmeldeunterlagen

  • Lebenslauf
  • Kopien des Abschlusszeugnisses einer Fachschule
  • Nachweis einer beruflichen Tätigkeit in einer Einrichtung der Jugend-oder Eingliederungshilfe

Inhalte und Themen

Der Aufbaubildungsgang wird in sechs Modulen/Lernfelder angeboten. Er endet mit einem Abschlussmodul (Lernfeld 6), bei denen die erworbenen Kenntnisse und Kompetenzen im Rahmen einer Projektarbeit umgesetzt, dokumentiert und präsentiert werden.

Die Lernfelder fassen komplexe Aufgabenstellungen zusammen, deren unterrichtliche Bearbeitung in handlungsorientierten Lernsituationen erfolgt. Das Modul 1 / Lernfeld 1 ist als Grundlagenmodul konzipiert. Die darauf aufbauenden Module werden von allen TN durchlaufen.

  • Lernfeld 1: Grundlagen für ein professionelles inklusionspädagogisches Handeln entwickeln
  • Lernfeld 2: Diversität von Lebenswelten anerkennen und umfassende Möglichkeiten der Teilhabe eröffnen
  • Lernfeld 3: Grundlagen der Entwicklung im Kindes-und Jugendalter antizipieren und sichere Bindungs-und Identitätsbildungsprozesse unterstützen
  • Lernfeld 4: Handlungskonzepte inklusiver Pädagogik unter Berücksichtigung besonderer pädagogischer und pflegerischer Spezifikationen entwickeln
  • Lernfeld 5: Professionelle pädagogische und organisatorische Handlungskompetenz für die Arbeit in multiprofessionellen Teams, Institutionen und Netzwerken zur Implementierung inklusiver Strukturen entwickeln
  • Lernfeld 6: Projektarbeit/Implementierung eines innovativen Elements in das eigene Praxisfeld

Abschlussarbeit/Projektarbeit

Die Abschlussprüfung wird als Projektarbeit durchgeführt. Die Projektarbeit wird auf dem Zeugnis unter Angabe des Themas mit einer Note ausgewiesen. Sie erhalten ein Zeugnis, das im Zusammenhang mit dem Abschluss der Fachschule Gültigkeit erhält.

Kosten

Es werden keine Teilnahmegebühren erhoben. Für Lernmittel muss ein Eigenanteil von ca. 150 Euro erbracht werden.