Inklusionsfachtagung am bkh

Einführungsveranstaltung in der Kreissporthalle Einführungsveranstaltung in der Kreissporthalle

„Full House“! Mit dieser Bemerkung traf eine Besucherin des morgendlichen Vortrags zum Thema „Inklusion“ beim Betreten der Sporthalle in der Lessingstraße den Nagel mitten auf den Kopf.

 Die Fachschule für Sozialpädagogik unter Leitung von Mechthild Böker hatte den Inklusionsfachtag am 28.10.2015 organisiert um dieses aktuelle und viel diskutierte Thema einmal facettenreich unter einem Dach darstellen zu können.

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Petra Wagner (im Vordergrund links), Leiterin des Instituts für den Situationsansatz (ISTA) Fachstelle Kinderwelten für Vorurteilsbewusste Bildung und Erziehung, soeben aus Berlin eingetroffen, mit Abteilungsleiterin Mechthild Böker beim Willkommenscafé im Forum des bkh. Eingeladen waren nicht nur pädagogische Fachkräfte aus Kindertageseinrichtungen, offenen Ganztagsschulen und Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe, sondern auch die Studierenden aus unterschiedlichen Bildungsgängen, für die Inklusion ausbildungs- und berufsbedingt ein großes Thema ist bzw. künftig im Berufsleben noch sein wird. Viele von ihnen waren Besucher und Veranstaltende in einer Person. Doch nun der Reihe nach. Der Auftakt der Fachtagung  im Rahmen eines Willkommenscafés begann äußerst schwungvoll dank der Band „Die Kumpels“, die mit ihrem Ruhrpott-Pop bereits am frühen Morgen alles gaben! Hier gehört Inklusion ganz klar zum guten Ton!!! Christoph Lücker von der „Lebenshilfe für Menschen mit geistiger Behinderung Castrop-Rauxel e.V.“ war Koordinator der musikalischen Einlagen während der Veranstaltungszeit. Am Schlagzeug Sozialpädagoge und Band-Coach Markus Seiler, der auch am bkh im Rahmen des Landes-Förderprogramms Kultur und Schule ein Videoprojekt mit den Unterstufenklassen der ErzieherInnen durchführt.

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Schulleiter Holger Hoffmann, musikalisch umrahmt von den „Kumpels“, begrüßt die Gäste.

Nach den Begrüßungsworten durch Schulleiter Holger Hoffmann und Abteilungsleiterin Mechthild Böker fand ein vorübergehender Ortswechsel in die Sporthalle Lessingstraße statt. Vor voll besetzten Stühlen, Bänken und Matten hielt Petra Wagner, Leiterin des Instituts für den Situationsansatz (ISTA) Fachstelle Kinderwelten für Vorurteilsbewusste  Bildung und Erziehung aus Berlin einen Einführungsvortrag. 

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Referentin Petra Wagner

Das ISTA hat seinen Arbeitsschwerpunkt in der frühkindlichen Bildung, Erziehung und Betreuung von Kindern in Tageseinrichtungen. Das pädagogische Konzept Situationsansatz ist Grundlage für alle Aktivitäten des ISTA. Der Ansatz „Vorurteilsbewusste Bildung und Erziehung“ stellt sich dar als ein Praxiskonzept zur Inklusion und für den Umgang mit Diversität. Dieser Ansatz geht davon aus, dass Kinder in ihrer Ganzheit zu sehen sind und daher alle Aspekte ihrer Identitäten berücksichtigt werden müssen. Er beruht auf Wahrnehmung und Wertschätzung von Heterogenität und berücksichtigt alle Merkmale, die Anlass zu Herabwürdigung und Ausgrenzung geben können. Man muss ein guter „Jongleur“ sein in dem komplexen und widersprüchlichen Feld von „Gleichheit und Differenz“: Alle Kinder haben ein Recht auf Bildung – aber gleichzeitig gibt es erhebliche Bildungsbenachteiligung. Alle Kinder haben das Recht auf Schutz vor Diskriminierung – doch gleichzeitig erleben auch bereits sehr kleine Kinder, dass sie auf Grund eines Merkmals ihrer Identität abgelehnt oder abgewertet werden. Der Ansatz verfolgt den Anspruch der Inklusion, Respekt für Verschiedenheit zu verbinden mit dem Nicht-Akzeptieren von Ausgrenzung und Diskriminierung. Seine Prinzipien geben Orientierung für inklusive pädagogische Praxis. Die Fachstelle unterstützt Inklusive Qualitätsentwicklung in Kitas und Schulen mit Fort- und Weiterbildungen, Tagungen und Veranstaltungen, Publikationen und Materialien, Projekten zur Praxisforschung, Beratung und Expertisen sowie mit fachlicher Begleitung bei der Implementierung des Ansatzes.

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Inklusion - Diskussion…

Petra Wagner gab Antworten auf zahlreiche Fragen. Zum Beispiel darauf, wie Erziehungs- und Bildungseinrichtungen vor diesem Hintergrund zu gestalten sind,  welche Verantwortung ihnen dabei zu kommt und wie sie zu Orten werden können, in denen alle Kinder gut leben und sich entwickeln können. Auf diese Weise erhielten die ZuhörerInnen wertvolle Anregungen für die Gestaltung eines inklusiven Alltags in ihren Einrichtungen. Auf dem „Markt der Möglichkeiten“ konnten sich die Besucher in zahlreichen Räumlichkeiten des bkh angesichts eines mehr als reichhaltigen Angebots mit interessanten und vielfältigen Informationen versorgen. So z.B. bei den außerschulischen Kooperationspartnern. Um Integration von Kindern mit Zuwanderungsgeschichte ging es bei der Präsentation des Kommunalen Integrationszentrums des Ennepe-Ruhr-Kreises.  Es präsentierte zahlreiche praktische Ideen, wie z.B. das Rucksackprojekt, bei dem Mütter mit Migrationshintergrund in die Arbeit der Kita eingebunden werden.

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Frau Bußman (r.) gibt Fachlehrerin Nina Wagener (l.) Auskunft über das „Rucksackprojekt“

Die Stadtbücherei Hattingen, vertreten durch Susanne Scholz und Bernd Jeucken, präsentierte eine umfassende Bücherausstellung zu Kinderwelten und Inklusion.

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Wie inklusive Arbeit in der Kita praktiziert wird, zeigte der Integrationskindergarten der AWO Gevelsberg-Asbeck…

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Links im Bild: Kitaleiterin Birgitta Heldt

… sowie das multikulturellen Elterncafé des Familienzentrums Welper.

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v.r.: Silvia Mahle, Leiterin des Familienzentrums Welper

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Auch die Integrative Kindervilla Pfiffikus aus Bochum…

...sowie die OGS der Matthias-Claudius-Schule aus Bochum standen als Informations- und Präsentationspartner zur Verfügung.

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Mitte: Frau Helmboldt von der mcs-OGS Bochum

Die Mitarbeiter der Sozialtherapeutischen Troxler-Werkstätten aus Wuppertal zeigten eine Vielfalt an hochwertigen, handgearbeiteten Erzeugnissen z.B. aus Holz, Leder, Metall und Papier und gaben interessante Einblicke in die Art und Weise der Fertigungstechniken. Die Wohnsiedlung vom Troxler-Haus Wuppertal e.V. bietet in den verschiedenen Wohngemeinschaften Möglichkeiten zum Leben in der Gemeinschaft. Das Ambulant Betreute Wohnen richtet sich an erwachsene geistig Behinderte und bietet den Menschen Unterstützung zu einem selbständigen und selbstbestimmten Leben in der eigenen Wohnung oder in einer WG. Inklusive Wohnformen sollen bald auch entstehen. Das Troxler-Haus bietet jährlich Praktikums- und Ausbildungsplätze für Heilerziehungspfleger an.

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Die Studierenden des bkh bereicherten das „Marktangebot“ mit Ausstellungen, Aktionen und Präsentationen. So konnten Besucher beispielsweise an mehreren interaktiven Erlebnisstationen am eigenen Leib ausprobieren und erfahren, was es heißt, mit Beeinträchtigungen zu leben. Unterstützungsmöglichkeiten für Kinder mit Beeinträchtigungen sowie praktische Ideen zum respektvollen Umgang miteinander wurden aufgezeigt. Drei Gruppen beschäftigten sich mit dem Thema „Behinderungen“ wie z.B. Einschränkungen der Bewegungs-, Hör- und Sehfähigkeit.  Drei weitere Gruppen griffen das Thema „interkulturelle Erziehung“ auf.

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Wie beweglich bin ich als RollstuhlfahrerIn?

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Wie fühlt es sich an gefüttert zu werden?

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Ich wäre ganz Ohr, wenn ich könnte….

Die Frage, wie gemeinsames Spielen und Lernen aussehen kann, wurde an Ideen aus Fachliteratur und Praxis anschaulich demonstriert.

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Zusammengestellte Spielideen aus der Literatur zum Thema Inklusion

Ob es darum ging Möglichkeiten und Anregungen zur Gestaltung von Vielfalt in Kita und OGS aufzuzeigen…

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… oder darum ein Symbolsystem zur Unterstützung von Kommunikation (Metacom ) zu erläutern, …

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… die „Qeks“ waren bei all den genannten Marktangeboten voll dabei! Sie sind „Frauen der Praxis“, nämlich Kinderpflegerinnen, die durch langjährige Berufstätigkeit in anerkannten sozialpädagogischen Einrichtungen ein hohes Maß an Vorerfahrungen in der Arbeit mit Kindern erworben haben und diese in die dreijährige Ausbildung  am bkh einbringen können. Ihre Ausbildung wird berufsbegleitend durchgeführt und die Berufspraxis damit als integrativer Teil der Gesamtausbildung genutzt.

Wer sich darüber informieren wollte, wie inklusiv Hattingen ist, konnte  sich die Ergebnisse einer Umfelderkundung, die die Unterstufe der HeilerziehungspflegerInnen durchgeführt hatte, vorstellen lassen.

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Wie inklusiv ist das Reschop-Carrée?

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Wie inklusiv ist unsere Feuerwehr?

Ein echter Hingucker war das im Kunstunterricht entstandene interkulturelle Puppenhaus. Mit seinen vielen an verschiedenen Herkunftsländern orientierten eingerichteten  Puppenzimmern ermöglicht es Kindern unterschiedlicher Herkunft im gemeinsamen Spiel miteinander in Kontakt zu treten und voneinander zu lernen. Ein äußerst gelungenes Wohnmodell der hoffentlich nahen Zukunft mit Aufzug für mobilitätseingeschränkte Mitbewohner, mit Dachterrassen für gemeinsame Freizeitaktivitäten unter freiem Himmel, mit individuellen Räumlichkeiten zur Praktizierung religiöser Riten, z.B. in einer Moschee oder in einer Synagoge.

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Erzieherinnen aus der Unterstufenklasse sind Ansprechpartnerinnen für das interkulturelle Puppenhaus

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Ob afrikanisch, japanisch, chinesisch, indonesisch, europäisch….der innenarchitektonische Kulturmix mit Aufzug, Dachterrassen und Garten vermittelt ein „globales integratives Wohlfühlgefühl.

Um ein Miteinander in religiöser Vielfalt ging es auch bei den Oberstufenklassen der ErzieherInnen, die den Besuchern einen breitgefächerten Überblick über die unterschiedlichen religiösen Glaubensinhalte der Weltreligionen ermöglichten.

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v.l.n.r.: Sibel. Lars und Arzu aus der FSPO-2 sind heute „Fachleute für Weltreligionen“

Die Kinderpflegerinnen erläutern ihre selbst erstellen Minibooks zum Thema Inklusion

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v.l.n.r.:  Lea, Isabell, Svenja, Regina aus der KPO

Acht verschiedene Workshops ermöglichten die Auseinandersetzung mit einer breiten Palette an Themen, die repräsentierten, was „Inklusion“ bedeutet.

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Petra Wagner leitete die Arbeitsgruppe „Intervenieren bei Ausgrenzung und Diskriminierung“ mit praktischen Übungen für Kinder.

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Herr Schwermann (links im Bild) vom Haus Maria Frieden in Velbert veranschaulichte unveränderbare sowie veränderbare Barrieren von Inklusionsprozessen im Gefüge Gesellschaft-Verwaltungsebene-Einrichtungsebene-Team-Fachkraft-Kind-Gruppe. Neben der Darstellung der „Blockaden“ wurden aber auch unterschiedliche  Lösungsansätze thematisiert.

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(L.): Frau Wiecken von der Städtischen Kita Essenerstraße in Essen mit Fachlehrerin Anita Horstmann (r.)

Um unterstützte Kommunikation ging es bei Frau Wiecken von der Städtischen Kita Essenerstraße in Essen. Es gibt Menschen, die aufgrund von angeborenen oder erworbenen Schädigungen Beeinträchtigungen in der Kommunikation und sprachlichen Verständigung mit ihrer Umwelt erfahren. Einige von ihnen haben umfassende Behinderungen in vielen Entwicklungsbereichen, während andere nur in ihrer Kommunikation mit fremden Personen beeinträchtigt sind und von vertrauten Personen durchaus verstanden werden. Für alle aber gilt, dass die Teilhabe an der Gesellschaft und ein selbstbestimmtes Leben in erheblichem Maß eingeschränkt sein können. Durch den Einsatz von Gebärden, Objekten, grafischen Symbolen oder technischen Hilfen kann die Kommunikation im Alltag intensiviert und verbessert werden. In der Unterstützten Kommunikation werden meist mehrere Kommunikationsformen miteinander kombiniert. Dafür lieferte die Workshopleiterin zahlreiche praktische und anschauliche Beispiele.

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Diplomsozialpädagogin und Lehrerin Irmgard Viertel

„Sprachbildung als Beitrag gelingender Inklusion - Grundlagen, Bedingungen und praktische Aktivitäten im Kita-/OGS-Alltag zum Erwerb der deutschen Sprache als Zweitsprache“  lautete das Workshopthema von  Diplomsozialpädagogin und Lehrerin Irmgard Viertel. An praktischen Übungen und Spielen konnten die Workshopbesucher lernen, wie Kinder mit Deutsch als Zweitsprache Unterstützung finden um besser integriert zu werden.

Bei den von Irmgard Viertel vorgestellten Spracherfassungsbögen „Sismik“ für Kinder mit Migrationshintergrund bzw. „Seldak“  für deutschsprachig aufwachsende Kinder erfuhren die ZuhörerInnen, wie man Sprachentwicklung  von Kindern in Kitas beobachten kann. Zur Beobachtung der Sprachentwicklung von Kindern für beide Gruppen dient der Bogen „Basik“, der von Renate Zimmer entwickelt wurde.

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Bodo Teschke (Foto l.), Fachkraft für Autismus-Spektrum-Störungen im Zentralbereich der Stiftung, und Dr. Andreas Krombholz (Foto r.), Leiter des Psychologischen Dienstes im Volmarsteiner Berufsbildungswerk, leiteten den Workshop „Autismus-Spektrum-Störung – Neurofeedback-Training als neuer Therapieansatz“. Dabei ging es im Wesentlichen darum, wie sich bei den Betroffenen durch Training die Konzentrationsfähigkeit erhöhen lässt. Beim Neurofeedback-Training werden Gehirnwellen durch ein Elektroenzephalogramm (EEG) kontinuierlich gemessen und dem behandelten Kind/Jugendlichen/Erwachsenen von einem Monitor rückgemeldet. Das Trainingsprinzip beruht auf einer aktiven Beeinflussung durch den Behandelten von abweichend aktiven Gehirnwellen. Im Rahmen des Trainings lernen die in einer Behandlung Befindlichen die auf einem Computerbildschirm dargestellten Gehirnwellen aktiv zu beeinflussen und zu verändern. Wenn dies gelingt, wird eine positive Rückmeldung als Video auf dem Bildschirm angezeigt. Ziel ist es,  die im Training gelernte Strategie zu einem späteren Zeitpunkt auch ohne EEG-Rückmeldung im Alltag automatisch einzusetzen. Behandelte Personen können künftig in Situationen, in denen sie diese Strategie anwenden, konzentrierter und aufmerksamer vorgehen. Gerade bei der Förderung von Menschen mit Autismus-Spektrum-Störungen verfügen die Behindertenhilfe und das Berufsbildungswerk der Stiftung Volmarstein über ein bundesweit anerkanntes Spezialwissen.

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Im Workshop von Kinder- und Jugendtherapeutin Maren Fander ging es um psychische Störungen und Verhaltensauffälligkeiten von Kindern und Jugendlichen. Nicht jede Auffälligkeit ist bereits eine Störung. Also: Woran lassen sich Störungen erkennen und wie kann man ihnen im Alltag angemessen begegnen? Maren Fander gab dazu zahlreiche Beispiele.

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Heike Kasch (l.) von der Diakonie Düsseldorf leitete den Workshop zum Thema „Vielfalt versus Rassismus und Diskriminierung in Kinder- und Jugendbüchern“. Kann sich jedes Kind in einer Kita wiederfinden in Bilderbüchern, Geschichten, Puppen? Finden sich in den Büchern auch Menschen, die eine Behinderung haben? Wird darin auf Gender und Anti-Rassismus geachtet? Gelten nur unsere eigenen Werte und „Lebenswirklichkeiten“ oder beziehen wir auch andere mit ein? Eine vielfältige Gesellschaft ist nicht mehr in verschiedene Gruppen einzuteilen: Wir leben und arbeiten gemeinsam in sozialen Räumen – unabhängig von Herkunft, Alter, Geschlecht, Religion, sexueller Orientierung, geistiger und körperlicher Gesundheit.  Heike Kasch erarbeitete diese Thematik überwiegend am Beispiel von interkulturellen und inklusiven Bilderbüchern und kontrastierte sie mit solchen, die den Grundgedanken von Inklusion nicht entsprechen. Über den Anti-Bias-Ansatz Heike Kasch sensibilisierte die Workshop-BesucherInnen über den Anti-Bias-Ansatz für Themenfeld Diskriminierung und gab zahlreiche wissenschaftliche und praxisorientierte Literaturempfehlungen. Das Anliegen der Anti-Bias-Arbeit ist es, eine intensive erfahrungsorientierte Auseinandersetzung mit Macht und Diskriminierung – z.B. in Bilderbüchern - zu ermöglichen und die Entwicklung alternativer Ansätze zu fördern.

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Frau Oberhaus (Mitte) vom Montessori-Kinderhaus in Dortmund

Im Workshop „Inklusion in der Montessori Pädagogik? Ideen und Möglichkeiten zur Umsetzung“ konnten sich die BesucherInnen bei Frau Oberhaus vom Integrativen Montessori Kinderhaus Dortmund. einen Überblick über Spielmaterialien mit inklusiver Tradition und die Art und Weise ihres Einsatzes verschaffen.

Dass neben derart reichhaltiger geistiger Nahrung auch für das leibliche Wohl der Besucher gesorgt wurde, versteht sich von selbst. Und so erwies sich das im Forum des bkh angerichtete Fingerfood-Büffet den ganzen Tag über als attraktiver Besuchermagnet.

Allen am Gelingen dieser Veranstaltung Beteiligten sei an dieser Stelle noch einmal ganz herzlich gedankt. Sie waren toll!!! Und jede/r einzelne von uns hat sicherlich eine Menge von bereichernden Eindrücken und Ideen im „geistigen Rucksack“ mit nach Hause nehmen können.


[30.11.2015; David Grosvenor]

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